Die Farbe farbloser Diamanten | BNT Diamonds
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Welche Rolle spielt die Farbe bei Diamanten?

30 Juli 21

Diamanten können nicht nur in einem klaren Weiß erstrahlen - es existiert eine Vielzahl an Farben und Farbstufen, die den Wert eines Diamanten und damit den Preis entscheidend beeinflussen. Lernen Sie alles über die Farben von Diamanten.

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Die Farbe bei farblosen und farbigen Diamanten

Diamanten lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen. Auf der einen Seite farblose Diamanten, alle Diamanten deren Farbe von einem völlig reinen Weiß bis hin zu einer leichten Gelbtönung reicht. Sie machen einen Großteil des Weltmarktes aus, sind sowohl als Anlagediamanten als auch in Schmuck äußerst beliebt. Bei farblosen Diamanten ist Farbe eher unerwünscht, dementsprechend sind die teuersten farblosen Diamanten solche ohne jegliche Tönung.

Auf der anderen Seite gibt es natürliche farbige Diamanten, in Rot, Rosa, Blau, Grün, Gelb, Braun und sogar Schwarz. Diese besonderen Diamanten sind ebenso echte Diamanten wie ihre farblosen Pendants, die Farbe entsteht durch den Einbau von anderen Elementen in das Kristallgitter des Diamanten, z.B. Stickstoff oder Bor. Farbige Diamanten sind teils erheblich seltener als farblose Diamanten, sie sind außerdem umso wertvoller, je satter und kräftiger ihre Farbe ist. In Fachkreisen werden diese Diamanten meist als „Fancy Diamonds“ oder kurz „Fancies“ bezeichnet.

Bei farblosen Diamanten gilt also: Je weniger Farbe, desto besser. Bei farbigen Diamanten ist es genau andersherum: Je mehr Farbe, je besser. Diesen Unterschied zu kennen ist wichtig, wenn Sie sich mit der Diamant Farbe beschäftigen.

Schaubild Diamant Farben

Welche Farbstufen gibt es bei farblosen Diamanten?

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Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts war Juwelieren klar, dass die Qualität von Diamanten sich sehr stark unterscheiden kann und die Schaffung von Standards zur Beurteilung der Qualität hilfreich ist. Damals wurden die ersten rudimentären Bewertungssysteme erfunden, die sich auf eine Gesamteinstufung von A-C, I-IV o.ä. beschränkten, begleitet von einer ausführlichen Beschreibung des Edelsteins.

Später wurden die Bewertungen immer stärker normiert, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen. 1953 führte das Gemmological Institute of America, kurz GIA, die 4C als Bewertungsstandard ein, das Karatgewicht, die Reinheit, die Farbe und die Schliffqualität.

Heute finden Sie für die Festlegung der Diamantenfarbe nur noch zwei Systeme, die international verwendet werden. Das alte, das die Diamant Farbe farbloser Diamanten von Jager und River über Top Wesselton und Wesselton bis hin zu Light Yellow einstuft, und das neuere GIA System, mit einer Einstufung von D-Z. Letzteres ist stärker verbreitet und bietet zudem den Vorteil, dass die Abstufungen granularer sind, also eine genauere Einstufung des Diamanten erlauben.

Diese detailliertere Einstufung ist vor allem dort relevant, wo eine alte Farbstufe zwei neue beinhaltet. Die Farbe River umfasst z.B. die Diamant Farbe E und F, die sich preislich nicht unerheblich unterscheiden.

Welche Farben eigenen sich für Anlagediamanten und welche für Schmuck?

Diamantschmuck wird meist primär unter optischen Aspekten gekauft, ein wunderschönes Schmuckstück, das gleichzeitig einen bleibenden Wert hat. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis sind hier vor allem die Diamant Farbe G und H interessant. Sie sind ohne professionelle Untersuchung nicht von den Diamanten Farben F, E oder D zu unterscheiden, kosten aber deutlich weniger als Diamanten in hochfeinem Weiß. Den minimalen farblichen Unterschied kann nur ein Experte bei genauer Betrachtung vor einem reinweißen Hintergrund erkennen, im Alltag bemerkt ihn niemand.

Selbst günstigere Qualitäten, jenseits von H, können die Basis für atemberaubenden Schmuck sein, der erheblich weniger kostet, als ein Schmuckstück mit Diamanten in den besten Farbstufen.

Bei Anlagediamanten verhält es sich etwas anders. Ziel einer Anlage in Diamanten sollte einerseits die Diversifikation und Absicherung des eigenen Vermögensportfolios, andererseits das Erzielen einer soliden Rendite sein. Der Preis von Diamanten richtet sich, wie bei allen Sachanlagen, nach der Seltenheit. Je beschränkter das Angebot und je höher die Nachfrage, desto höher auch der Wert.

Pauschal lässt sich sagen: Je größer und gleichzeitig reiner ein Diamant, je besser seine Farbe und sein Schliff sind, desto teurer ist er. Betrachtet man die historische Preisentwicklung von Diamanten, waren die Renditen bei besonders hochwertigen Steinen, etwa in Diamant Farbe E oder D immer besser als in H oder I. Die Chancen, mit einem oder wenigen besonders exquisiten Diamanten Wertsteigerungen zu erzielen, waren in der Vergangenheit höher als mit vielen Steinen guter oder mittlerer Qualität. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich dies in der Zukunft ändern sollte.

Dementsprechend sollten Sie bei Diamanten unter dem Gesichtspunkt der Geldanlage keine zu großen Kompromisse bei den 4C eingehen: Ideal sind Steine im populären Brillantschliff, Diamantfarben D, E, F oder G, von lupenrein bis VS2, mit einem sehr guten oder exzellenten Schliff.

Sind Sie daran interessiert, 100% natürliche Diamanten als Geldanlage zu einem sehr attraktiven Preis zu kaufen? Die Experten von BNT Diamonds beraten Sie gern. Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Chat oder wenden Sie sich direkt an unser Team unter +32 3 201 24 90.

Mit diesem Artikel möchte BAUNAT Sie umfassend über die Investition in Diamanten informieren. Jede Investition birgt ein gewisses Risiko und kann nicht als risikolos garantiert werden. Ebenso können Ihre Erwartungen nicht garantiert werden. Aus diesem Grund empfehlen wir, die Risiken und Aspekte einer Anlage in Diamanten zu recherchieren, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Wahl für Ihr Portfolio treffen.